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Server Hosting

Freitag, April 03rd, 2009 | Author: Dirk

Eigentum verpflichtet. Ein eigener Rechner unter dem Schreibtisch, der für Webdienste eingesetzt werden soll, braucht intensiver Betreuung durch einen Operator. Nicht immer kann der Besitzer in einem 24 Stunden Dienst dies gewährleisten. Hier kann ein Server Hosting bei einem guten Provider oder Rechenzentrum helfen. Für das Server Hosting gibt es verschiedene Ansätze. Man kann Server real und virtuell hosten. In dem einen Fall wird ein Server – oft ein Blade Server – beim Provider in ein Rack eingestellt. Es handelt sich also dabei um einen wirklichen Server, der Strom braucht und auch Zuwendung vom einem Operator. Manche Rechenzentren sehen so aus wie ein Hühnerstall voll mit Rechnern.

Auf engstem Raum stehen die Maschinen. Als Benutzer solcher Massenrechnerhaltung muss man sich natürlich auch an Spielregeln halten, die Masse der Maschinen sind vorgegeben, auch der technische Aufbau ist vom Rechenzentrum detailliert beschrieben. per Meldesystem werden Probleme an den Operator gemeldet und, wenn das vertraglich abgestimmt ist, kümmert sich um das Problem. Ein persönlicher Kontakt zu seiner Maschine ist bei dieser Art des Server Hostings eher nicht möglich.

In den meisten Rechenzentren besteht Besuchsverbot. Das ist aus Datenschutzgründen auch korrekt so. Der Preis für ein solches Server Hosting variiert je nach Servicepaket, Provider und Netzanbindung. Eine weiter Unterform des Server Hostings besteht im Leihen eines vom Provider eingerichteten Rechners. Hier wird meist neben der monatlichen Zahlung auch eine einmalige Servicepauschale fällig.

Die andere Möglichkeit einen Maschine zu hosten, besteht in der Virtualisierung. Hierbei wird dem Rechenzentrum ein Sitzungsimage übergeben. Dieses Image wird dann auf eine Virtuelle Hosting Maschine gespielt. XEN und VMWARE stellen die bekanntesten Verfahren für das virtuelle Hosting dar. VMWARE ist das ältere Verfahren das aus einem ehemals freien Projekt entstanden ist. VMWARE emuliert ein PC. Unter dieser virtuellen Hardware laufen dann Linux oder Windows Maschinen. Für normale Webanwendungen sind diese virtuellen Plattformen bestens geeignet.

Es gibt mittlerweile im Netz eine Reihe von vorgefertigten virtuellen Maschinen, die man nur noch anpassen und mit seinen Inhalten versehen muss. Es bieten sich hier vorgefertigte Linux Maschinen an, hierfür sind kein MS Lizenzen fällig, Diese Maschinen werden als LAMP (Linux Apache MySql PHP) Maschinen bezeichnet. Es gibt sogar ganze CMS Maschinen (Contetnt Management Maschinen).

Hier muss der geneigte Anwender dann nur noch seine Texte einpflegen. Die Sicherung solcher virtuellen System ist denkbar einfach, man sichert die Datei, die dem virtuellen Server zu Grunde liegt. Einem Rechenzentrum ist diese Form des Server Hostings sehr angenehm, man kann nämlich auf einer Hardware Instanz mehrere virtuelle Maschinen halten. Die Rechenleistung kann auf die verschiedenen Sitzungen verteilt werden. Der Operator kann die Wartungsarbeit von einer Konsole aus durchführen und braucht nicht physikalisch an eine Maschine herantreten.

Auch umwelttechnisch ist so ein Server Hosting interessant, der Strom zum Betrieb des physikalischen Rechners wird für mehrere virtuelle Maschinen genutzt. Der Kunde hat zudem den Vorteil, dass er den zustand der Maschine genau auf seiner heimischen Umgebung durchtesten kann. Leider ist das geniale virtuelle Server Hosting aber nicht immer anwendbar. Programme, die intensiv auf die Hardware zugreifen, können nur sehr bedingt mit einer virtuellen Lösung betrieben werden. Hier bleibt dann nur das kostenintensivere reale Server Hosting.



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