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Wichtige Begriffe beim Webhosting

Dienstag, März 31st, 2009 | Author: Dirk

Webhosting ist das Platzieren von Websites und Content-Management-Systemen im World Wide Web. Webhosting realisieren Unternehmen, die einen Platz auf einem Web-Server für Kunden mit einer Internet-Verbindung verkaufen. Dabei können die Kunden sowohl Privatleute wie Unternehmen oder große Organisationen sein. Für letzte besteht zwar die Alternative einen betriebsinternen Webserver zu betreiben. Aber aus Performance und Sicherheitsgründen lässt man die Webpublishing- und Webverwaltungs-Datenbanken besser bei einem externen Hoster laufen.

Bei den zentralen Begriffen des Webhostings muss zunächst zwischen Single-Hosting und Datenbank-Support unterschieden werden. Single-Hosting bietet nur das Hochladen von Webseiten (auf Basis von HTML) sowie ergänzende Daten in CSS- und Java-Script-Dateien. Die Publishing-Tätigkeit beschränkt sich auf sogenannte statische Seiten. Demgegenüber braucht man für komplexere Möglichkeiten die Nutzung von Programmiersprachen und Datenbanken auf der Serverseite.

Viele Internet Service Provider (ISP) bieten diesen Service des Webhosting kostengünstig mit verschiedenen Ausbaustufen an. Eine komplexe Website erfordert ein umfassendes Paket, das Datenbank-Support und Anwendungsentwicklungs-Plattformen (z.B. PHP, Ruby on Rails, Java, ColdFusion, MySQL oder ASP.NET) miteinschließt. Diese Einrichtungen ermöglichen es dem Kunden, Skripte für Anwendungen wie Foren oder Content-Management-Systeme zu nutzen. Auch für E-Commerce ist diese Art der Umsetzung zwingend. Bei den Hosting-Services für Webseiten kann man verschieden Stufen der Server-Nutzung buchen. Es beginnt mit kostenlosen Angeboten und endet noch lange nicht mit einem teureren Managed-Hosting-Angebot, wo der Kunde einen komplett nur für ihn verfügbaren Rechner im Internet hat.

Kostenloses Webhosting ist meist Anzeige-gestütztes Webhosting und ist sehr begrenzt im Vergleich zu dem bezahlten Hosting. Shared Webhosting sorgt dafür, dass die Website sich auf demselben Server wie die Webseiten von vielen anderen Anbietern befindet. Hier werden alle Domains durch einen gemeinsamen Pool von Server-Ressourcen, wie RAM und die CPU abgedeckt. Dies kann Einschränkungen bei der Performance nach sich ziehen. Virtual Dedicated Server bieten mehr Server-Ressourcen durch virtuelle Server, bei dem die benötigten Ressourcen kundenorientiert zugeordnet werden können. So kann man für mehr Geld mehr Leistung und Sicherheit bekommen.

Die Benutzer können einen Root-Zugang zu ihrem eigenen virtuellen Server bekommen und diesen von Ferne verwalten. Dies ist auch bekannt als “Virtual Private Server”-Nutzung oder kurz VPS. Die Kunden sind nun verantwortlich für das Patchen und die Wartung des Servers, was viele überfordern kann. Beim Dedicated-Hosting-Service hat der man hingegen einen eigenen Web-Server und erhält die volle Kontrolle über diesen, eine Lösung die zwar mehr Eingriffsmöglichkeiten aber weniger Sicherheit bietet. Deshalb greifen viele zu Managed-Hosting-Servern. Hier sorgt der Provider umfassend für Datensicherung und Datenschutz. Damit ist dann der Kunde schnell in der Performance aber auch sicher beim Aufbewahren der Daten.



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