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Worauf achten bei der Webhosting-Suche?

Dienstag, März 31st, 2009 | Author: Dirk

Was gibt es da unter den unzähligen Webhostern für verschiedene Angebote und wie gehe ich am besten bei der Suche vor? Wir geben Ihnen eine klare Übersicht über die Anbieter von Webspace und versuchen etwas Transparenz zu schaffen. Jedermann, der eine Website oder einen Inhalt für das Internet erschaffen hat, der möchte diesen auch uploaden und seinen Freunden oder Kunden, Klienten oder Patienten ebenfalls vorstellen und benötigt zu diesem Zweck Webspace bei einem Anbieter oder Vermieter von Webspace. Weil es da so viele unterschiedliche Formen und Typen von gibt, gehen wir an dieser Stelle auf die Wesentlichen davon ein.

Zunächst einmal müssen Sie den Umfang Ihres Uploads sowie den voraussichtlichen Bedarf für einen überschaubaren Zeitraum ermitteln, denn es wäre töricht, davon auszugehen, dass Ihr erster Upload auch in einem halben Jahr noch ohne weitere Ergänzungen oder Erweiterungen in vollem Umfang beibehalten wird. Webspace sollte mögliche Erweiterungen der Folgemonate auch berücksichtigen, um die Auswahl eines ungeeigneten Webhoster gleich zu Anfang auszuschließen. Als zweiten Parameter sollten Sie ungefähre Datentransfermengen je Tag oder Monat prognostizieren.

Dritter Eckpfeiler bei Ihrer folgenden Auswahl sind Serverzugriffsmöglichkeiten. Je nach aufgespieltem Inhalt und der Art verwendeter Software benötigen Sie weitergehende Rechte, um auf den Server des Webspace selbst zugreifen zu können (Stichwort: root access). Nachdem Sie diese Hausaufgaben erledigt haben, kommen Sie dann zur eigentlichen Auswahl geeigneter Webhoster. Anglizismen (englische Fachwörter) benutzen wir nicht aus Gründen der Angeberei, sondern weil diese im Jargon des Webhostings nicht mehr wegzudenken sind. Die preiswerteste aller Optionen ist natürlich der “free hoster”, welcher einen begrenzten Webspace gratis zur Verfügung stellt. Hier gilt es das “Kleingedruckte” zu beachten, was der hoster sich an Werbeeinblendungen auf Ihrer Website herausnimmt und wie viel Space zu welchem Datentransferlimit denn real angeboten wird. free hoster erlauben kaum Zugriff auf die Serversteuerung und eignen sich nur für einfachste Applikationen, bei denen Fremdwerbung nicht zwingend stört.

Bezahlter und somit eigener Webspace fängt mit der Anmietung eines “shared server” an. Hier erwerben Sie die Rechte an einem Teil eines Internetservers, den Sie mit anderen Kunden des Verkäufers teilen. Zugriff auf die Serverebene ist hier auch limitiert, je nach Anbieter sind aber schon mehr Web-Programme lauffähig als beim free hoster. Besonders bei stark frequentierten Websites wie Foren oder guten Blogs sowie Webshops sind die Vergleiche der “uptime” der Anbieter nicht irrelevant. Unter dem Begriff uptime verbirgt sich die Quote an Zeit in Prozent, die Ihr Webinhalt auch tatsächlich verfügbar ist und “am Netz hängt”.

99,9 % sind hier Zielwert, nicht alle erreichen das auch. Ab der Stufe des “dedicated server” haben Sie auch zunehmend Zugriffsrechte auf den Server selbst, fast alle Programme sind dann lauffähig, auch komplexe Foren oder Shopsysteme. Ab hier geraten Sie in den professionellen Bereich, dieser bedarf zwingend einer kompetenten Fachberatung (IT-Berater).



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