azultec Cube 300: Einzigartige, wassergekühlte Render-Workstation mit Rekuperation

azultec, Anbieter eines ökologischen Gesamtkonzepts für Cloud Computing, stellt den Cube 300 vor. Hierbei handelt es sich um eine bisher einzigartige und überaus leistungsfähige Workstation für den Cloud-Rendering-Einsatz. In Kombination mit einem selbstentwickelten, einzigartigen Ökosystem soll das Rendern aus der Cloud revolutioniert und deutlich ökologischer gestaltet werden: Die durch die Workstation abgegebene Wärme kann nämlich zu einem großen Anteil wiederverwendet werden.

Zusätzlich erhalten die Besitzer des Cubes für die Bereitstellung der Computing-Leistung innerhalb eines Cloud-Netzwerks ein monatliches Entgelt.

Vom Mining-PC zur Cloud-Render-Workstation

azultec Cube 300

Ursprünglich wollte azultec den effizientesten Miner der Welt bauen. Dazu schufen sie gleich ein komplettes Ökosystem, das den Großteil der genutzten Energie in Form von Wärme wieder zur Verfügung stellen kann. Während der Entwicklung entdeckte man einen wesentlich lukrativeren Einsatzbereich: Rendering

Der Bedarf nach Ressourcen fürs Rendering ist enorm: Neben bekannten Software-Giganten und namhaften Hollywood-Studios benötigen auch 3D-, Animationsstudios und Werbeagenturen für das Rendern ihrer Produktionen so viel Rechenleistung wie möglich. Genau hier kommt der azultec Cube 300 ins Spiel. Dank seiner hohen Computing-Leistung ist die wassergekühlte Workstation geradezu prädestiniert für diese Aufgaben und die potenziellen Einnahmen für den Anwender auch deutlicher höher als beim Mining.

Cloud-Rendering mit dem azultec Cube 300

Ab Werk kommt jeder Cube „Plug and Play“-ready zum Endkunden und kann schnell und einfach in Betrieb genommen werden. Eine komplexe und zeitaufwendige Einrichtung durch teure Fachkräfte ist nicht erforderlich. Dank selbstentwickelter Software und eines übersichtlichen Dashboards bringt der Kunde mit nur einem Blick die wichtigsten Daten des Cubes in Echtzeit in Erfahrung.

Wer die Rechenleistung des Cubes innerhalb des Cloud-Render-Netzwerks von azultec zur Verfügung stellen möchte, der kann das in wenigen Schritten erledigen. Für diese Bereitstellung erhält der Besitzer ein monatliches Entgelt, das sich nach der aktuellen Auftragslage richtet.

azultec Cube 300 geöffnet

Beispielrechnung mit dem Cube 300

Ein potenzielles Szenario mit dem Cube 300 kann laut azultec folgendermaßen aussehen: Ziehen wir die geschätzten, monatlichen Stromkosten für den Cube in Höhe von 292 Euro von den voraussichtlichen Einnahmen für das Cloud Computing von 600 bis 2.000 Euro ab, bleiben am Ende des Monats 308 bis 1.708 Euro Gewinn übrig. In dieser Rechnung wären die Anschaffungskosten des Cube 300 von 6.499 Euro also innerhalb von rund 4 bis 21 Monaten komplett gedeckt. Bei den monatlichen minimalen Einnahmen handelt es sich übrigens um eine sehr konservative und zurückhaltende Kalkulation, die einer Auslastung des Cubes von nur 25 Prozent entspricht. Das Rechenbeispiel enthält außerdem noch nicht die Reduzierung der Betriebskosten durch Rekuperation (siehe weiter unten).

Wiederverwendung der Abwärme durch Rekuperation

Aufgrund des besonderen Aufbaus ist es möglich, die vom Cube 300 erzeugte Wärme effektiv im Haus zu nutzen. Dafür lässt sich das Gerät mit Wärmespeichern verbinden, wodurch bis zu 72 Prozent der Abwärme effizient wiederverwendet werden können. Durch diese Art der Integration können die Betriebskosten des azultec Cube noch einmal reduziert werden.

Wiederverwendung der Abwärme durch Rekuperation

Auch nutzbar als Teil eines dezentralen Cloudspeichers

Neben der Möglichkeit zum Einsatz im Cloud Computing kann der Speicherplatz des Cubes massiv erweitert und entweder vom Besitzer als Cloud Storage genutzt oder für Cloud-Speicherdienste bereitgestellt werden. Letzteres wird natürlich ebenfalls entlohnt. Für höchste Datensicherheit ist dabei selbstverständlich gesorgt. Da es sich bei dem Zusammenschluss aus zahlreichen Cubes um eine dezentrale Cloud handelt, sind die Daten ausfallsicher gespeichert. Zusätzlich werden die Daten auf den Cubes ausschließlich verschlüsselt gespeichert.
azultec Cube: Wassergekühlter Super-PC für den Heimgebrauch

Die Workstation azultec Cube 300 muss aufgrund der besonderen Features als „Personal Supercomputer“ betrachtet werden. Das Unternehmen hat dafür die bisherige Umsetzung von Lösungen für den Cloud-Rendering- oder Mining-Einsatz kritisch hinterfragt und eine besonders effiziente Alternative entwickelt. Die hohe Rechenleistung wird durch exklusive und speziell an den Einsatzzweck angepasste Grafikkartenerreicht. Mit diesem neuartigen Gesamtkonzept werden bekannte Probleme bisheriger Computing-Rechner umgangen. So konnte azultec die Lautstärke- und Hitzeentwicklung durch eine auf den PC maßgeschneiderte High-End-Custom-Wasserkühlung deutlich reduzieren. Somit lässt sich der Cube auch problemlos in Wohnräumen aufstellen.

Als erstes Modell im Portfolio wird der azultec Cube 300 mit folgenden Kernkomponenten ausgestattet: Acht GeForce GTX 1070 (mit je vier Gigabyte GDDR5X), vier Gigabyte DDR4-RAM sowie zwei Terabyte HDD-Speicher. Die Grafikkarten werden wassergekühlt. Die Leistungsaufnahme beläuft sich auf zirka 1.450 Watt. In der Praxis erreicht der Cube 300 einen OctaneBench-Score von 768 Punkten und eine Ethereum-Hashrate von 310 MHash/s.

CES 2019 Innovation Awards

Die CES Innovation Awards sind ein alljährlich stattfindender Wettbewerb, der herausragende Design- und Ingenieursleistungen für Produkte der Verbrauchertechnolgie auszeichnet. Der azultec Cube 300 wurde dort als Innovation Award Honoree* in der Kategorie „Sustainability and Eco-Design“ (Nachhaltigkeit und Öko-Design) prämiert. Lesen Sie mehr über diesen Link.

Preise und Verfügbarkeit

Die erste Generation der azultec Cubes wird in Q1/2019 ausgeliefert. Der Preis für den Cube 300 beläuft sich auf 6.499 Euro. Erhältlich ist die Workstation ab sofort auf Amazon und im Online-Shop von Aquatuning.

Weitere Informationen unter: https://azultec.de/products-cube-300/

*Die CES Innovation Awards werden auf Basis von Beschreibungen verliehen, die den Juroren vorgelegt wurden. CTA hat die Richtigkeit einer Einreichung oder einer erhobenen Behauptung nicht überprüft und das Produkt, an das der Preis vergeben wurde, nicht getestet.

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