Domain und Webspace für die eigene Homepage – worauf achten?

Das Internet boomt längst wieder wie vor der Dotcom-Krise und viele Verbraucher möchten mit einer Website im Netz vertreten sein. Zu einem erfolgreichen Web-Auftritt gehören neben einer interessanten Seitengestaltung eine intelligente Verwaltung der eigenen Domain und ausreichend Webspace.

Wer seinen eigenen Web-Auftritt gestalten möchte, findet dafür Programme wie Text- und Webseiten-Editoren, Bildbearbeitungsprogramme und Validierungssoftware, die kostenlos aus dem Internet heruntergeladen werden können. Mit viel Geduld, grafischem Geschick und unter Zuhilfenahme der verfügbaren Online-Referenzen können so anspruchsvolle Webseiten entstehen.

Die eigene Homepage

HTML5 für die eigene Homepage

Viele private Entwickler von Webseiten stoßen auf ein Problem, wenn es darum geht, die eigene Webseite ins Internet zu stellen und für die Öffentlichkeit freizuschalten. Denn eine gute Auswahl unter den zahlreichen Angeboten der Webhoster gelingt nur, wenn die Angebote systematisch mit den eigenen Bedürfnissen verglichen werden. Die erste Entscheidung betrifft den Domain-Namen.

Einige Anbieter ermöglichen eine freie Wahl der zukünftigen Web-Adresse, bei vielen Hostern ist der Anbietername obligatorischer Bestandteil des Domain-Namen. Wer seine Web-Adresse in Zukunft nicht mehr ändern möchte, sollte einen Hoster wählen, bei dem er langfristig Kunde bleiben möchte. Über die Webseite der Denic kann jeder Webseitenbetreiber schnell prüfen, ob der Wunschname noch frei verfügbar ist.

Wer auf den Geschmack gekommen ist, möchte vielleicht auch noch eine zweite Website entwickeln. In vielen Angeboten der Webhoster ist die Anzahl der verfügbaren Domains wählbar.

Welcher Webspace wird benötigt?

Die Berechnung des erforderlichen Webspace erfordert für Einsteiger gründliche Überlegungen. Der Webspace, also der Speicherplatz, der für die eigene Site zur Verfügung gestellt wird, muss nicht nur die Text- und Bilddateien des eigenen Web-Auftritts beherbergen. Der gesamte Web-Traffic, also alle Zugriffe auf die eigenen Website von Besuchern, wird vom Hoster regelmäßig protokolliert.

Die Protokolldateien werden auf dem Webspace des Kunden dauerhaft abgelegt und nehmen viel Speicherplatz ein. Wer eine dynamische Website einrichten möchte, um interaktiven Kontakt zu den Besuchern seiner Site herstellen zu können, sollte darauf achten, dass der Hoster neben einem Domain-Namen und ausreichend Webspace auch serverseitige Programme zur Verfügung stellt.

Dazu gehören neben dem fast obligatorischen E-Mail-Account auch die Programmiersprache PHP oder vergleichbare Anwendungen, mit denen auf Daten zugegriffen werden kann, die auf dem Server abgelegt sind. Viele Anbieter stellen vorgefertigte Skripte zur Verfügung, die auch ohne Programmierkenntnisse eingebunden werden können.

Von entscheidender Bedeutung für eine störungsfreie und sichere Verwaltung der eigenen Domain ist die Verfügbarkeit des Webservers. Ausfallzeiten sollten auf ein Minimum reduziert werden. Alle Anbieter stellen auf Nachfrage entsprechende Statistiken kostenlos zur Verfügung.

Ein Vertrag mit einem Webhoster sollte auch das Übertragungsvolumen regeln, also den Datentransfer von und zur Site, der innerhalb eines festgelegten Zeitraums vorgenommen wird. Soll der Web-Auftritt regelmäßig aktualisiert werden, ist ein Shell-Zugang auf den Webserver die komfortabelste Lösung. Für einen privaten Betreiber genügt es jedoch meist, die Daten über ein kostenloses Ftp-Programm zu aktualisieren.