Grundlagen: Was ist SAP und wofür lässt sich die Software einsetzen?

SAP ist der größte europäische und weltweit viertgrößte Softwarehersteller. Dabei hat SAP eine Software zur Abwicklung von Geschäftsprozessen im Unternehmen, wie z. B. Controlling, Buchführung, Einkauf, Vertrieb und Personalwesen entwickelt. Der Begriff SAP R/3 ist den meisten Menschen am geläufigsten.

Seit dem Jahr 2005 bietet das Unternehmen im Finanzbereich ein Datawarehousing, sowie geeignete Datenbanklösungen an. SAP R/3 besteht aus den bekannten Modulen Finance, Controlling, Materials Management, Sales and Distribution, Human Resources. Den Kern der Funktionalität bilden diese Module.

SAP Produkte im Überblick:

SAP Module im ÜberblickMittlerweile wurde die Produktpalette bei SAP um einiges ergänzt. So gibt es nun SAP Business Suite, welche auch von IT- Anwendern eingesetzt wird. SAP ERP und SAP CRM, welches ein unabhängiges Paket ist. Die Software läuft dabei auf einem eigenständigen Server. Die Daten werden mittels einer Replizierung abgeglichen. Es gibt auch branchenübergreifende Funktionen, wie Supply-Chain Management oder Supplier-Relationship Management.

Für andere Branchen gibt es ebenso spezielle Lösungen von SAP, z. B.: SAP für Banken und Gesellschaften welche Bankgeschäfte betreiben. SAP für den Einzelhandel, bzw. Papier- und Kabelindustrie. Es gibt auch SAP für das Krankenhauswesen und die Wasser- und Stromindustrie. Die SAP ERP- Funktion ist mehr für kleinere- und mittelständische Unternehmen.

Eine weitere Lösung ist ebenso für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet, nämlich die Business One Lösung. Die Funktionalität und Architektur hat keine Verbindung zur SAP Business Suite oder R/3. Denn Business One verfügt über eine eigene, sogenannte GUI-Technik. Diese läuft über eine Plattform ist nur im Windows Modus verfügbar. Für alle Unternehmensbereiche sind die wichtigsten Module abrufbar.

Auch Produktionsabläufe, Finanzbuchhaltung, oder die Ein- und Ausgangsrechnungen können mit der Business One-Lösung dargestellt werden. Für viele verschiedene Unternehmen gibt es also eine kaufmännische und logistische Software in einem. Neben SAP gibt es kaum andere Softwareanbieter, die solche eine Lösung anbieten können. Es besteht sozusagen, ein Alleinstellungsmerkmal. Mit SAP sind Reportings und Abfragen von Berichten möglich.

Auch ein XL Reporter über Excel funktioniert. Somit werden Kennzahlen in Echtzeit grafisch aufbereitet und zusammengestellt. Dies funktioniert sehr schnell und unkompliziert. Des Weiteren kann eine Bankdatei oder die Übermittlung von Daten an Elster mit SAP abgebildet werden.

Es sind viele AddOns möglich. Diese sind z.b. im Bereich Produktionsplanung und-steuerung tätig, für die Erstellung von Druck-Layouts verantwortlich und verfügen über ein detailliertes Projektmanagement. Durch den Integration Framework ist ein Datenaustausch von der Business One- Lösung zu anderen Systemen möglich. Somit können viele Szenarien, auch in Verbindung zur Konzernmutter SAP ERP erstellt werden, sowohl mit dem Schwesterunternehmen, als auch mit anderen Geschäftspartnern.

2002 wurde durch SAP Business One eingeführt, diese Lösung basiert auf der Software Top Manage Financial LTD. So tritt die SAP AG vermehrt in Konkurrenz zu anderen Software- Anbietern, die auf kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert sind.

Dies betrifft z. B. auch Sage und Microsoft. Die Vertriebsorganisation von SAP ist dezentral, dadurch sind Lizenzen nur über die SAP Partner erhältlich. Im deutschen Raum gibt es ca. 90 Partner von SAP. Diese beschäftigen sich nahezu alle mit der Einführung von den SAP Business One- Lösungen. Auf der Internetseite: erlebe-software.de kann man sich nähere Informationen zu dem Thema holen.