Qualitätskriterien für Fernseher: Darauf kommt es an

Wer sich einen Fernseher anschaffen möchte, sollte berücksichtigen, dass die Technik sich rasend schnell entwickelt. Die Zeiten von Röhrenfernsehern sind längst vorbei und mittlerweile haben LED-Fernseher selbst LCD-Geräte abgelöst. Ein durchschnittlicher „Fernsehinteressent“ kauft einen LED-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonalen von 32 bis 55 Zoll, wobei 40 bis 47 Zoll die beliebtesten Größen sind.

Qualitätskriterien für Fernseher: Darauf kommt es an

Fernseher: Anschlüsse und Tuner

Bei den Anschlüssen muss beachtet werden, welche Zuspieler an den Fernseher angeschlossen werden sollen. Die meisten Flachbildfernseher besitzen vier HDMI-Eingänge, wobei manche Marken drei und andere sogar fünf Eingänge haben. Auch ist USB mittlerweile bei einem Fernseher die Regel. Neben HDMI und USB gehört inzwischen eine Netzwerkschnittstelle (RJ45) für einen kabelgebundenen Zugang zum Netzwerk oder ein WLAN-Modem für eine kabellose Einbindung bei vielen Fernsehern zum Standard.

Anschlussformen, wie Scart oder eine YUV/Komponente, können bei modernen TV-Geräten nur noch durch einen Adapter bewerkstelligt werden. Ebenfalls darf ein CI+-Slot nicht fehlen. Durch Smart-TV-Geräte wird die Anbindung an ein Heimnetzwerk ermöglicht, wodurch Inhalte aus dem Internet oder von den anderen im Heimnetzwerk befindlichen Programmquellen, wie PC oder Smartphone, dargestellt werden können.

Qualitätskriterien für Fernseher: Darauf kommt es an

Sendungen aufnehmen

Um eine Sendung aufzunehmen, ist nicht zwangsläufig ein Videorekorder erforderlich, da die meisten Fernseher eine eigene Aufnahmefunktion haben. Diese Geräte können jedoch meist nur das Programm der TV-Empfänger mitschneiden, wozu das digitale Kabel-, Satelliten- oder Antennenfernsehen gehört.

Um die Aufnahmefunktion nutzen zu können, wird ein externes Speichermedium wie ein Speicherstick oder eine Festplatte benötigt. Ein Stick bietet den Vorteil, dass er kompakt ist, keine Geräusche verursacht und wenig Strom braucht, während eine Festplatte mehr Speicherplatz bietet und, je nach Größe der Speichermenge, sogar weniger kostet.

Auflösung – SD, HD oder was?

SD steht für „Standard-Definition“, wodurch eine digitale Standardauflösung von 720 x 576 Pixeln bezeichnet wird. Bilder in einer SD-Auflösung eignen sich hauptsächlich für kleinere Bildschirme. Allerdings wirkt diese Auflösung auf größeren Fernsehern, die eine höhere Pixelzahl unterstützen, unscharf oder verschwommen.

HDTV steht für „High-Definition TV“ und beinhaltet einen Standard mit einer deutlich höheren Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln, der als „HD-Ready“ bezeichnet wird. Entsprechende Fernseher sind mit einem „HD-Ready Logo“ gekennzeichnet.

Full-HD TV-Geräte unterstützen mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln eine noch höhere Auflösung.

Audio – Damit es gut klingt

Die Bauweise flacher TV-Geräte geht häufig zulasten der Akustik, weil in extrem dünnen Fernsehern kein Platz für leistungsstarke Lautsprecher ist. Für passenden Ton und Bild sind daher zusätzliche Audiolösungen erforderlich. So kann beispielsweise eine 3-D Blu-Ray-Heimkinoanlage mit kabellosen Rücklautsprechern einen einmaligen Klang- und Bildgenuss bieten.

Drahtlose „Rear Speaker“ gewährleisten in Verbindung mit weiteren Lautsprechern eine hervorragende Klangqualität.





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