ReadyBoost: Windows 7 beschleunigen

Jedes Windows lässt sich ja mir dem einen oder anderen Trick etwas beschleunigen. Unter Windows Vista wurde ReadyBoost eingeführt und diese Methode Windows zu beschleunigen gibt es natürlich auch unter Windows 7.

Bei ReadyBoost wird der Umstand ausgenutzt das ein USB-Stick oder eine SD-Karte schneller arbeiten als eine Festplatte. Der USB-Stick oder die SD-Card werden dann als Festplattencache genutzt.

ReadyBoost nutzen

ReadyBoost kann man aber nicht mit jedem USB-Stick nutzen. An den USB-Stick werden von der Zugriffsgeschwindigkeit bestimmte Anforderungen gestellt. Damit da nichts schief geht, überprüft Windows 7 beim Anschließen des USB-Sticks auch gleich die Möglichkeit ReadyBoost zu nutzen.

Folgende Voraussetzungen für ReadyBoost sind nötig:

  • Betriebssystem Windows Vista oder Windows 7
  • Flashspeicher muss 256 MB Kapazität groß sein, davon mindestens 230 MB frei
  • mindestens USB 2.0 unterstützen

Werden die Voraussetzungen erfüllt, gibt Windows 7 in dem Fenster der automatischen Wiedergabe einen entsprechenden Hinweis aus.

ReadyBoost Überprüfung für den USB-Stick

Nachdem man die Option System beschleunigen ausgewählt hat, öffnet sich das Fenster in denen man die Einstellungen zu ReadyBoost treffen kann:

ReadyBoost Einstellungen

Hier kann man nun festlegen das dieses Gerät für ReadyBoost verwendet werden soll und wie viel Speicherplatz dafür verwendet werden kann. Unter Windows Vista gab es eine Begrenzung auf maximal 4 GB. Bei Windows 7 gibt es diese Begrenzung aber nicht mehr.

Nachdem man die Einstellungen getätigt hat und sie übernommen wurden, verwendet Windows nun den USB-Stick oder die SD-Karte als Festplattencache und beschleunigt somit das gesamte System.

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