Timing 2 für den Mac: Vollautomatischer Zeit- und Produktivitätsmesser!

Timing 2 passt auf – und zwar ganz von allein. Der Tracker für den Mac notiert sich penibel, wie viel Zeit der Anwender mit welchen Apps, Dateien und Webseiten verbracht hat – und notiert das Ergebnis in einem akribisch geführten Protokoll. Das hilft bei der Selbstanalyse, aber auch beim gewerblichen Abrechnen von Projektzeiten.

Wie viel Zeit verbringt man eigentlich mit der Arbeit am Computer? Das ist vor allem im gewerblichen Bereich wichtig, wenn es gilt, Arbeitszeiten etwa an einer Homepage, einer Projektaufgabe oder einem Text mit dem Auftraggeber abzurechnen.

Timing 2 für den Mac

Klassische Time-Tracker müssen per Mausklick mit der Überwachung beauftragt und auch wieder ausgeschaltet werden.

Das neue Mac-Programm Timing 2 geht einen ganz anderen Weg. Die App arbeitet vollautomatisch. Sie aktiviert sich beim Hochfahren des Rechners und achtet fortan auf alle Aktivitäten des Anwenders, um sie sekundengenau zu protokollieren. Dabei merkt sich der Tracker, welche Apps im Vordergrund geöffnet sind und welche Dokumente bearbeitet und welche Homepages konsultiert werden. Die Genauigkeit des Trackers geht sogar so weit, dass Dokumentenpfade, Gesprächspartner im Messenger oder Überschriften von gelesenen Mails erfasst werden.

Daniel Alm: „Unsere Timing 2 App zeigt exakt, wann der Anwender was gemacht hat – und wie viel Zeit für jede Aktivität aufgewendet wurde. Timing 2 achtet dabei auf die Privatsphäre des Nutzers. Alle erfassten Daten werden nur lokal gespeichert und nicht in einer Cloud auf Rechnern in einem fernen Rechenzentrum.“

Dabei ist es möglich, Timing 2 ganz an den eigenen Bedarf anzupassen. So können verschiedene Regeln aufgestellt werden, die vorgeben, wie das Programm seine Daten einordnen sollen.

Ebenso besonders ist die Funktion, die automatisch Vorschläge für neu anzulegende „Tätigkeiten“ unterbreitet. So lassen sich Aktivitäten in verschiedenen Apps zusammenfassen, sodass die erfassten Zeiten en bloc akkumuliert werden. Dies erleichtert die Erfassung von Zeiten z.B. für Stundenzettel ungemein.

Neben der interaktiven Timeline stellt Timing 2 auch ein sehr aussagekräftiges Dashboard zur Verfügung. In dieser Kommandozentrale fasst Timing 2 die ersten Erkenntnisse über die Arbeit seines Besitzers zur Verfügung. Hier kann man sich die akkumulierten Arbeitsstunden pro Woche, die aktivsten Wochentage und die besonders produktiven Stunden des Tages anschauen. Das Programm zeigt auch, an welchen Projekten wie lange gearbeitet wurde und welche Apps am längsten im Einsatz waren.

Umfassende Reports lassen sich als Excel-, PDF-, CSV- oder HTML-Datei exportieren.

Timing 2 wird in drei Varianten angeboten. Die Productivity-Version kostet 29 Euro und erfasst detailliert die Verwendung der verschiedenen Apps. Die Professional-Version für 49 Euro erlaubt es, manuell einen neuen Projekt-Task anzulegen, kann Timer starten und stoppen und gibt einen Report aus. Die Expert-Version für 79 Euro bietet erweiterte Filteroptionen, individuelle Reporte, einen Support für AppleScript und mehr an.

Die Software wird nicht im App Store angeboten. Sie setzt macOS El Capitan voraus und belegt 100 MB auf der Festplatte.

Wichtige Links:
Homepage: https://timingapp.com

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