WLAN-Repeater kaufen: Darauf sollte man achten

Jeder kennt das Wort WLAN, jeder benutzt es und natürlich weiß auch jeder, was es bedeutet: „LAN“ steht für Local Area Network, also lokales Netzwerk, und das „W“ für wireless, also drahtlos. Repeat bedeutet „wiederholen“, ein WLAN-Repeater ist also ein WLAN-Wiedeholer. Aber was wiederholt er?

Zuerst spannt ein Router das Netzwerk auf

WLAN-RepeaterDazu stellt er per Funkverbindung (W) die Verbindung zwischen Computern untereinander (LAN) und dem Internet her, für Insider „das Netzwerk aufspannen“, wie bei einem Schirm. Ab sofort verteilt er sämtliche Daten sofort und in vollem Umfang auch an mehrere Computer gleichzeitig. Dazu muss der sogenannte Nettodurchsatz, die Übertragungsgeschwindigkeit, so hoch wie möglich sein.

Reicht es nicht, ruckeln oder pausieren Videos, der Browser braucht eine Kaffeetasse lang, um eine Multimedia-Seite aufzubauen. Zusätzlich braucht er genug Sendeleistung, um seine Schäfchen am anderen Ende des Gebäudes, in Keller und Garten, hinter Stahlbetonwänden oder großen Aquarien mit voller Übertragungsrate zu erreichen.

Wenn die Spannweite nicht reicht, repeaten wir

Schafft er das nicht, könnte man auf klassische Ethernet-Kabel ausweichen. Das „W“ wäre weg, aber wenigstens das LAN gerettet. Statt eines Kabels durch Wohnung, Stahlbeton-Wand oder in den Keller verwenden wir aber einfach einen WLAN-Repeater, einen weiteren Router. Er wohnt nahe einer Steckdose an einer Stelle, an der er das Hindernis überbrücken kann.

Eine Funkverbindung zwischen ihm und dem Original-Router ermöglicht so die Wiederholung (eigentlich Weiterleitung) von Sendungen der an ihn angeschlossenen Rechner in Richtung Router und umgekehrt. Mit diesem Hintergrundwissen können wir verstehen, was die Daten im aktuellen WLAN-Repeater Test 2014 bedeuten. Aber welche sind wichtig für die Kaufentscheidung?

Was ein WLAN-Repeater können muss

Er muss sich – man glaubt es kaum – mit dem zuständigen Router verständigen können. Repeater und Router unterschiedlicher Hersteller passen meist nicht zusammen. Er muss den doppelten Datendurchsatz des Routers haben, da er ja die empfangenen Daten gleichzeitig auch mit derselben Geschwindigkeit weiterleiten soll.

Der Repeater soll möglichst alle Netzwerk-Grundeinstellungen automatisch vom Router übernehmen (WPS-Funktion = Wi-Fi Protected Setup). Das weitere Einrichten des Repeaters darf nicht nur über Kabel (Ethernet oder seriell) möglich sein, sonst muss man die Feineinstellungen nämlich am Installationsort des Repeaters durchführen. Auch sollten sie über eine WLAN-Benutzeroberfläche erfolgen können – die DOS-Befehlszeile bei seriellem Anschluss ist nicht jedermanns Sache.

Beherrschen Router und Repeater den Dualband-Modus, sollten sie in stark befunkten Stadtgebieten automatisch vom üblichen 2,4-GHz-Bandes auf das 5-GHz-Band ausweichen können. Die Wahl des aktuell am wenigsten belegten Funkkanals sollte selbstständig vereinbart werden können.

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