Heimkino einrichten mit diesen Tipps

Heutzutage ist es dank modernster Technik möglich, sich das Kino in die eigenen vier Wände zu holen. Damit das Heimkino auch zum richtigen Knaller wird, könnt ihr euch hier einige Tipps und Tricks holen. Denn wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt ein Heimkino einrichten zu wollen, der muss allerhand berücksichtigen.

Das fängt bei der genauen Raumplanung an, geht über die richtige Auswahl des Bildschirms oder noch besser Beamers und macht auch vor dem Ton keinen Halt. Wir zeigen euch wie ihr euch euer Heimkino einrichten könnt … und zwar einfach, unkompliziert und mit einem zufriedenstellenden Ergebnis.

Heimkino einrichten

Bildschirm? Beamer?

Fasziniert Kino nicht gerade deswegen, weil man durch die große Filmleinwand gleich mitten ins Geschehen hineingezogen wird? Wie soll man in einem klassischen Wohnzimmer nur so ein großes Bild an die Wand zaubern, dass ein wirkliches Kinogefühl transportiert werden kann? Mh?

Sicherlich, die Fernseher werden immer größer und größer, aber selbst 80 Zoll kann nicht mithalten, wenn es mit dem projizierten Großbild der Kinoleinwand verglichen wird.

Die Lösung? Ein Beamer! … und dessen Installation ist einfacher als man glauben möchte. Dennoch gilt es einiges zu beachten, damit das Filmvergnügen in vollen Zügen ausgekostet werden kann.

Licht an! Ähhh aus!

Leinwände sind, wie im Kino weiß. Denn nur so können sie das auf sie fallende Licht reflektieren. Aber genau hier liegt der Haken. Eine Leinwand kann nicht unterscheiden, ob das Licht vom Beamer kommt oder von einer Fremdquelle, wie Sonne oder Kunstlicht.

Die Leinwand reflektiert demnach alle Lichtquellen, die auf sie treffen. Daher sind alle Fremdlichtquellen zu minimieren.

Kunstlicht kann natürlich per Knopfdruck ausgeschaltet werden. Kompliziert wird es mit der Sonne. Da müssen Hilfsmittel wie Jalousien oder Vorhänge zur Hand genommen werden … oder man zieht mit seinem Heimkino in einen fensterlosen Kellerraum. Grundsätzlich gilt, je weniger Fremdlicht auf die Leinwand fallen kann, desto besser ist die Bildqualität des vom Beamer aus gesendeten Filmmaterials.

Der richtige Beamer

… hilft übrigens auch dabei, dass gute, kontrastreiche Bilder auf der Leinwand zu sehen sind. Denn die meisten Beamer zum Heimkino einrichten verfügen über spezielle Modi, die u.a. darauf reagieren, ob der Beamer am Tag mit Sonnenlichteinstrahlung oder Abends, bzw. Nachts genutzt wird, wenn die Sonne nicht mehr scheint.

Auf den Raum kommt es an

Denn der Raum und vor allem der Standort von Couch und Sessel bestimmen, wie groß eine Leinwand wirklich sein muss, damit beim Heimkino auch wirklich das Gefühl von Kino entsteht. Dabei ist es wichtig die richtige Bildbreite für seine individuellen Verhältnisse zu finden.

Generell empfiehlt es sich eine Leinwandbreite zwischen 2 und 4 Metern zu wählen; abhängig natürlich wie weit der bequeme Fernsehsessel von der Leinwand entfernt steht.

Schließlich darf auch nicht vergessen werden, dass der Beamer ebenfalls einen entsprechenden Abstand zur Leinwand haben muss, damit das Bild von der Leinwand komplett erfasst werden kann. Als Faustregel gilt, dass ein Mindestabstand von 1,5 der Bildbreite eingehalten werden muss.

Auch die Leinwand entscheidet über den Erfolg

Leinwand ist nicht gleich Leinwand. Mittlerweile gibt es zahlreiche unterschiedliche Typen. Besonders zu bedenken ist jedoch, dass so eine große Leinwand auch seinen Platz braucht, bzw. eine schlichte weiße Wand, wird sie nicht zum Filme schauen genutzt, einfach nicht schön aussieht.

Daher ist wichtig, dass die Leinwand, wird sie nicht gebraucht, irgendwie auch verschwinden kann. Wird sie dann aber gebraucht, sollte sie im gleichen Atemzug, aber auch möglichst unkompliziert wieder genutzt werden können.

Die Lösung? Sind vielfältig und reichen von elektrischen, ausfahrbaren Leinwänden in Rollkästen bis hin zu Varianten, die in der Decke verschwinden. Die Auswahl ist wirklich umfangreich, so dass für jede Wohnsituation und jeden Geldbeutel die richtige Variante gefunden werden kann.

Das Herzstück: der Beamer

Ohne Beamer, bzw. Projektor geht beim Heimkino gar nichts. Er entscheidet nicht nur über die Bildqualität, sondern hat auch andere Kriterien zu erfüllen … und zwar sollte er möglichst flexibel sein. Aber auch Farbe, Form und Design spielen eine Rolle; schließlich gehört der Beamer bei einem Heimkino zum festen Repertoire und ist daher in der Regel auch ständig sichtbar. Auch spielt es eine Rolle, wie laut und penetrant die Geräusche des Beamers sind; besonders hinsichtlich der Belüftung.

Bildquelle: mohamed_hassan – Pixabay.com


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