5 Tipps, um Daten online zu sichern

Nicht nur Sicherheitsexperten betonen, dass Datensicherung für Unternehmen wie Privatpersonen keine Option ist. Vielmehr gehört sie zu den grundlegenden Dingen in einer immer digitaleren Welt. Und von Hardwaredefekten, Softwarefehlern oder Trojanern, die einem den Zugang auf das Betriebssystem und / oder die gespeicherten Daten versperren, kann jedes Endgerät vom Smartphone bis zum Desktop-Computer betroffen sein.

Ein Backup ist nicht nur für all jene wichtig, die berufliche Daten oder Bank und Versicherungsunterlagen auf ihrem Computer gespeichert haben. Wenn die Fotos von der eigenen Hochzeit oder die geliebte Musiksammlung verschwinden, ist das ebenfalls ein gewaltiges Ärgernis. Glücklicherweise gibt es unkomplizierte Möglichkeiten, die Daten online zu sichern.

1. Die Wahl des Datenträgers ist essenziell.

SSD-Festplatte für Datensicherung
Foto von Samsung Memory auf Unsplash

Vor vierzig Jahren arbeitete man mit Magnetbändern, vor dreißig mit Disketten, vor zwanzig mit CD-ROM und vor zehn mit HDD-Festplatten. Heute gilt das „Solid State Drive“ (SSD) als Maß aller Dinge, weil es Daten dauerhaft sichert und dabei ohne mechanische Komponenten auskommt. Eine SSD Festplatte darf allerdings nicht mit einem Datenstick verwechselt werden. Dieser kann die Datensicherheit nur in deutlich geringerem Maße gewährleisten.

2. Zwei Backups sind besser als eines.

Und drei sind besser als zwei. Empfohlen wird, sämtliche Daten, zumindest aber die relevanten, auf zwei Datenträgern zu speichern, von denen einer außerhalb der eigenen Wohnung gelagert werden sollte. So sind die Daten vor Diebstahl oder Naturkatastrophen geschützt. Ein drittes Backup ermöglicht eine Cloud als externer Dienstleister.

Dies hat auch den Vorteil, dass die gespeicherten Daten von jedem Ort der Welt aufgerufen werden können – bei Bedarf also auch aus dem Urlaub am anderen Ende der Welt. Die Sicherung des Betriebssystems darf natürlich auch nicht aus den Augen verloren werden. MS Security sorgt für den optimalen Schutz bei Microsoft Windows-Systemen.  

3. Ohne Kontrolle geht nichts.

Das Backup ist natürlich nur sinnvoll, wenn es wirklich funktioniert. Von der Funktion von Microsoft 365 Security kann man sich jederzeit überzeugen. Doch auch bei den anderen sicher abgelegten Daten gilt es unbedingt zu prüfen, ob sich diese auch aufrufen lassen. Und das am besten immer mal wieder, denn Datenträger können natürlich auch beschädigt werden.

4. Das Backup muss auf dem Stand der Technik sein.

Backup auf alte Datenträger

Einige längst untergegangene Hochkulturen haben zahlreiche Schriften hinterlassen, die heute noch faszinieren. Viele davon bleiben aber nach wie vor rätselhaft, denn niemand kennt die Bedeutung der Zeichen. In der heutigen Zeit liegt die Schwierigkeit vor allem bei Datenträgern und Dateiformaten: Die meisten Menschen haben keine Möglichkeiten mehr, ihre auf Diskette gespeicherten Daten zu lesen und zu bearbeiten. Wenn sich eine Veränderung technischer Standards abzeichnet, ist es also Zeit für ein Update des Backups. Spätestens.

5. Daten nicht an den ursprünglichen Ort zurücksichern.

Wenn Daten nach Verlust wiederhergestellt werden müssen, ist dies mithilfe eines Backups möglich. Allerdings sollte die Speicherung nicht am Ursprungsort erfolgen, sondern zuerst auf einem anderen Medium auf Korrektheit überprüft werden. erst dann kann die Übertragung auf das ursprüngliche Speichermedium erfolgen. Andernfalls kann es bei einer eventuell fehlerhaften oder unvollständigen Datensicherung zu Schwierigkeiten kommen, die sich nur noch auf komplizierten Wegen oder überhaupt nicht beheben lassen.

Grundsätzlich gilt: Datensicherung ist Vertrauenssache. Daher sollte man stets auf sichere SSD-Speichermedien zurückgreifen und sich für eine externe Speicherung nicht blind auf einen x-beliebigen Cloud-Anbieter verlassen. Online findet man Vergleiche, die von unabhängigen, renommierten Testern durchgeführt wurden.

Entscheidet man sich für einen dort empfohlenen Anbieter, ist man hinsichtlich der Datensicherheit auf einer guten Seite. Natürlich versteht es sich von selbst, dass Daten regelmäßig gesichert werden sollten. Andernfalls riskiert man, im Falle eines Datenverlustes mit einem veralteten Backup arbeiten zu müssen.

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