Fernseherkauf – einige Grundsatzentscheidungen

Die Suche nach einem neuen Fernseher ist nicht ganz einfach, denn das Internet beziehungsweise diverse Elektronikmärkte bieten eine mittlerweile unübersehbare hohe Anzahl. Vor allem wenn es um Fachbegriffe geht, wird es kompliziert.

Wer allerdings ein paar Grundsätze beachtet, der kann mit einem guten Gewissen den Fernseher-Kauf planen.

Fernseherkauf: Antenne, Kabel, oder SAT?

Fernseherkauf - einige Grundsatzentscheidungen

Einer der wichtigsten Fragen ist, mit welcher Methode man zukünftig die Sender empfangen will. Dabei stehen die Varianten Antenne, Kabel und SAT zur Verfügung. Wer bereits einen Kabelanschluss hat (zum Beispiel in einer Mietwohnung), der kann damit am bequemsten die Fernsehsender empfangen. Es reicht nämlich aus, das entsprechende Kabel an der Antennensteckdose und am Fernseher anzuschließen.

Außerdem lassen sich so mehrere Geräte mit einem Kabel versorgen und es stehen Zusatzdienste wie Internet und Telefonieren zu Verfügung. Kostenlos ist das Ganze nicht, denn es kommt eine monatliche Nutzungsgebühr auf einen zu.

Fernseherkauf - einige Grundsatzentscheidungen

Die zweite Variante ist SAT (Satellit), die mit einer Satellitenschüssel und einem Receiver daherkommt. Während der Receiver in vielen Fällen schon im Fernsehgerät integriert ist, muss immer eine passende Schüssel (vorzugsweise am Dach) montiert werden. Zum Schluss wird dann eine Verbindung per Kabel vom Receiver zur Satellitenschüssel hergestellt. Bei dieser Variante fallen zwar keine Kosten an, dafür leidet jedoch bei schlechtem Wetter die Empfangsqualität.

Die letzte Möglichkeit ist die Antenne, die entweder einer Dach- oder einer Zimmerantenne gleicht. Die Installation an sich ist binnen weniger Minuten erledigt, allerdings ist die Auswahl der Programme im Vergleich zu den anderen Möglichkeiten deutlich kleiner. Und auch die Empfangsqualität kann geringer ausfallen.

Käufer eines neuen Fernsehgeräts sollten sich also in erster Linie zwischen Kabel und SAT entscheiden, wobei bei einem vorhandenen Kabelanschluss die erste Variante die einfachste ist.

Welche Größe ist die richtige für mich?

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Display-Größe, die nämlich je nach Situation größer beziehungsweise kleiner ausfallen sollte. Es kommt vorrangig auf die Größe des Raumes an, denn je kleiner dieser ist, umso geringer sollte auch die Größe sein. Der Fachmann berechnet die passende Größe nach der Faustregel „Bildschirmdiagonale x 2,5“, was zum Beispiel bei einer Größe von 100 cm (40 Zoll) zu einem empfohlenen Abstand von 250 cm führt.

Auf einem Modell mit 81 cm (32 Zoll) wären es ungefähr 200 cm. Als Käufer eines neuen Fernsehers sollte man also vorher denn Maßstab zur Hand nehmen, um die richtige Größe herauszufinden. Es kommt übrigens auch auf die Auflösung an, wie nah der Abstand sein sollte. Während man bei HD-Inhalten durchaus näher herangehen kann, empfiehlt es sich bei SD-Qualität aufgrund der schlechteren Auflösung weiter wegzubleiben.

Ansonsten werden einzelne Pixel sichtbar, die das TV-Erlebnis zumindest ein wenig beeinträchtigen.

Fernseherkauf - einige Grundsatzentscheidungen

Welche Technologie? LCD, Plasma oder LED?

Der letzte wichtige Punkt beim Kauf eines neuen Fernsehers betrifft die genutzte Technologie, die sich in drei Kategorien einteilen lässt. Das wäre zum einen Plasma, LCD und LED. Ein Plasma-TV bietet ordentliche Farben und erzeugt die Bilder mithilfe von Gas. Zwar gibt es, wie von früheren Modellen bekannt, keinen Einbrenn-Effekt mehr, jedoch verkaufen sich Geräte mit dieser Technologie am schlechtesten von den drei.

Das liegt auch am Stromverbrauch, der im Vergleich zur Konkurrenz höher ist. Die Alternative zu Plasma ist LCD, denn in den meisten Haushalten findet sich ein LCD-Gerät. Die Vorteile liegen dabei nicht nur im Energieverbrauch, sondern auch die Bautiefe ist zum Teil deutlich geringer.

Die dritte Technologie im Bunde kann als Nachfolger der LCD-Technik angesehen werden, denn ein LED-Fernseher ist noch sparsamer und kann noch schmaler gebaut werden. Das liegt am Austausch der CCFL-Röhren durch LEDs (Leuchtdioden). Heutige Modelle werden grundsätzlich mit der LED-Technologie versorgt, die sich immer mehr durchsetzen kann. Auch, weil die Bildqualität nicht mehr schlechter als bei einem Plasma-TV ist.

Interessierte Kunden sollten auf alle Fälle zu einem LED-Fernseher greifen, der nämlich sparsam ist und für eine sehr lange Zeit seinen Dienst verrichtet. Nicht umsonst werden Leuchtdioden für ihre Langlebigkeit gelobt.

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